DRG Informationssysteme

Gerade der stationäre Bereich im Gesundheitswesen ist von der Gesundheitsreform 2000 am stärksten betroffen. Und nicht nur Maximalversorger haben – aufgrund ihres Auftrages – ein breites Spektrum an Leistungen, deren Erbringung nicht immer wirtschaftlich angeboten werden kann.

Andererseits benötigen vielleicht spezielle Abteilungen oder Kliniken andere oder detaillierte Kostenzuordnungen zur Erfolgskontrolle als sie im bestehenden Systemumfeld derzeit gegeben sind. Die verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten, die Kostenkontrolle oder die Gegenüberstellung von Erlös – Leistung – Kosten werden immer wesentlicher und entscheidender.

Vor der Einführung der DRGs (Diagnosis Related Groups) erfolgte die Vergütung für Krankenhäuser aus der Sicht der nach Tagen orientierten Belegung. Auch das Berichtwesen und die daraus abgeleiteten Kennzahlen entsprachen dieser Vorgehensweise.

Durch die Einführung der DRGs erfolgte eine Umstellung zu einer pauschalierten Vergütung, die stark an der (erbrachten) Leistung orientiert ist. Auswertungen, die eine Interpretation der Leistungsdaten ermöglichen, stehen im Vordergrund.

Neben der Änderung verschiedener Abläufe in den einzelnen Häusern ist es notwendig geworden, auch das Controlling und mit ihm das Berichtswesen und die zur Steuerung relevanten Informationen und Kennzahlen diesen neuen Anforderungen anzupassen.

NORICON sieht in dieser Umstellung die Chance, die vorliegenden Abläufe innerhalb des Rechnungswesens und Controllings, die Vorgehensweisen und die derzeit gegebenen Informationen auf ihre aktuelle Relevanz hin zu überprüfen und ein „neues Controlling“ – gegebenenfalls in und mit der bestehenden Systemumgebung – für die Zukunft einzurichten.